Angst vor der Angst

Angst vor der Angst

Angst vor der Angst

Es mag für viele irrational klingen, aber es gibt sie wirklich: Die Angst vor der Angst. Und zwar haben sich in diesem Fall gewisse Ängste schon so manifestiert, dass beim bloßen Gedanken an sie ein kalter Schweißausbruch oder andere Symptome entstehen. Bspw. klagt jemand über extreme Höhenangst und träumt nachts davon aus einem Flugzeug zu springen oder auf einer Hängebrücke zu stehen. Diese Person erlebt diesen Moment nicht real, aber ihre Angst vor der Angst tritt in Erscheinung.

Was tun bei einer Angst vor der Angst?

Wie schon gesagt, die betroffene Person befindet sich in einem fortgeschrittenen Zustand. Ihre Ängste haben sie fest im Griff, weshalb sie nur bei der Vorstellung an sie in eine tiefere Depression verfällt. Hier sollten Angehörige unbedingt zu einem Therapeuten raten. Allein durch gutes Zureden wird sich nun mit hoher Wahrscheinlichkeit nichts mehr ändern. Ein Psychologe muss sich der Sache annehmen, damit die Angst vor der Angst und die schlussendliche Angst selbst, schrittweise abgebaut werden können.

Sollte dies hier eine betroffene Person lesen, so bitten wir um den Kontakt zu einer entsprechenden Beratungsstelle. Psychologen, Therapeuten, aber auch viele kirchliche Einrichtungen bieten hier ihre Hilfe an.

Typische Beispiele für die „Angst vor der Angst“

In der heutigen Zeit, wo der Druck auf den einzelnen Menschen immer höher wird, können viele Ängste entstehen. Ohne entsprechende Gegenmaßnahmen, vertiefen sich diese Ängste mit der Zeit und werden immer ernstzunehmender.

Existenzangst: Der Job bezahlt einen nicht ausreichend oder es wird keine passende Anstellung gefunden. Finanzielle Sorgen gelten als einer der größten Stressfaktoren.

Beziehungsangst: Das Gefühl nicht geliebt zu werden ist ebenfalls sehr negativ und intensiv. Unerfüllte Beziehungen und die Angst allein alt werden zu müssen, sind für manche Personen stets gegenwärtig.

Angst vor Niederlagen: Ob im Beruf, dem Hobby oder im Privatleben, das Ausbleiben von Erfolgen kann auch die Entstehung von Ängsten begünstigen.

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