Angst vor Menschen

Angst vor Menschen

Angst vor Menschen

Die Angst vor Menschen scheint für Außenstehende absolut unverständlich. Schließlich gehören wir derselben Rasse an. Dennoch gibt es eine wachsende Gruppe unter uns, welche mit Ihresgleichen so wenig wie möglich in Kontakt treten wollen. Die Gründe dafür sind sehr vielfältig. Ab einem gewissen Grad von „Angst vor Menschen“ sollte therapeutische Hilfe in Anspruch genommen werden. Manifestiert sich diese Angst zu einer ernsten Blockade, gefährdet diese das Berufs- und Privatleben.

Warum haben wir Angst vor Menschen?

Betroffene Personen berichten häufig von einem negativen Erlebnis in der Vergangenheit. Das Kind wurde von seinen Eltern geschlagen oder durch seine Mitschüler schwer gehänselt. (Neudeutsch: Mobbing) Vorzugsweise Frauen werden Opfer vom Stalking, Misshandlungen oder gar sexuellem Missbrauch. Das sind alles gute Gründe um künftig Angst vor Menschen zu haben.

Doch nicht immer muss ein schwerer Vorfall der Angst vor Menschen zugrunde liegen. Manchmal erhielt ein Kind auch nicht genug Zuwendung und hat als Folge dessen kein starkes Selbstvertrauen aufbauen können. Solche Menschen stempeln wir gern als introvertiert oder „schüchtern“ ab.

Ängste bekämpfen – sich ihnen stellen

Umso schlimmer wird die Situation dann, wenn sich die Person einer scheinbaren Freundin oder Freund öffnet und dafür nur Hohn erntet. Die Angst vor Menschen stellt ein sensibles Thema dar. Schnell fallen Floskeln wie: „Du musst dich deiner Angst nur stellen.“ Für Außenstehende sehr leicht gesagt.

Natürlich kann es helfen indem man unter Menschen geht. Bspw. mit einer Anmeldung im Fitnessstudio oder dem Beitritt in einen Verein. Doch wie oben bereits erwähnt, sind manche Ängste vor Menschen schon so manifestiert, dass es ohne Hilfe von außen nicht weiter geht. Für solche Zwecke gibt es speziell ausgebildete Therapeuten. Denen geht es nicht darum aus dem Mauerblümchen eine Partymaus zu machen, sondern um die Ergründung und Beseitigung dieser gedanklichen Blockaden. Hierbei ist jeder Patient anders, sodass es keine allgemeine Lösung für alle geben kann.

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